Mammographie Screening

Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs.

Weitere Standorte für diese Untersuchung:


München:
Prinzregentenplatz
Schwabing

Umland:
Rosenheim
Olching (Mamma-MRT)


 

Mammographie

Was ist das Mammographiescreening?

Das deutsche Mammographie-Screening ist ein bundesweit organisiertes und überwachtes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Es bietet den Teilnehmerinnen eine zuverlässige und kontrollierte Qualität der mammographischen Untersuchung. Screening-Mammographien werden zentral ausgewertet und doppelt befundet. Auch die Radiologien Fürstenfeldbruck und Olching sind als Ersteller in das Screening eingebunden. Das Screening findet nicht während der normalen Mammographie-Sprechzeiten statt. Die Einladung zur Screening-Untersuchung erfolgt automatisch im Alter zwischen 50 und 69 Jahren. Wenn Sie die automatisierte Einladung nicht abwarten möchten, können Sie sich auch unter der Telefonnummer 089. 570 9340 200 zum Screening anmelden. Weitere Informationen zum Screening finden Sie unter folgendem Link: http://www.mammo-programm.de

In gemeinsamer Trägerschaft ist die Kooperationsgemeinschaft Mammographie von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms. Fünf Referenzzentren über Deutschland verteilt übernehmen regional die Aufgaben der Kooperationsgemeinschaft und sind für die Fortbildung der am Programm teilnehmenden Ärzte und Ärztinnen sowie der radiologischen Fachkräfte verantwortlich.

Das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs richtet sich bundesweit an über zehn Millionen Frauen. Es wird von Ärzten und Ärztinnen sowie radiologischen Fachkräften in insgesamt 96 Screening-Einheiten getragen. Das Mammographie-Screening-Programm ist das erste systematische Krebsfrüherkennungsprogramm nach europäischen Qualitätsstandards in Deutschland und das größte Screening-Programm in Europa. Regelmäßige Zertifizierungen aller Screening-Einheiten sowie eine umfassende Evaluation der Abläufe und Ergebnisse des Programms durch die Kooperationsgemeinschaft Mammographie sollen gewährleisten, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden.

Frauen im Alter von 50-69 Jahren sollten daher alle 2 Jahre an dem Screening-Programm teilnehmen. Bei familiärer Vorbelastung kann es auch sinnvoll sein, Untersuchungen bereits früher und häufiger durchführen zu lassen. Hierzu beraten wir Sie gerne.

Falls Sie selbst einen Knoten im Brustgewebe ertastet haben, sollte in der Regel eine weitere Abklärung mit einer Mammographie oder Sonographie erfolgen. Mit modernsten, digitalen Geräten können Aufnahmen hoher Qualität mit sehr geringer Strahlenbelastung erstellt werden.

Frauen ab dem 40. Lebensjahr sollten sich in Abständen von zwei Jahren regelmäßig untersuchen lassen. Liegen bestimmte Risikofaktoren vor, sind ggf. jährliche Mammographie- und/ oder Sonographie-Untersuchungen empfehlenswert.

Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Senologie gelten diejenigen Frauen als Hochrisikopatientinnen, bei denen:

  • mindestens zwei erstgradig verwandte Frauen der Familie von Brust- und/oder Eierstockkrebs betroffen sind, wobei mind. eine Frau zum Zeitpunkt der Erkrankung unter 50 Jahre alt gewesen ist
  • eine Frau der Familie von einseitigem Brustkrebs betroffen ist, wobei die Erkrankung im Alter von 30 Jahren oder früher aufgetreten ist
  • eine Frau der Familie von beidseitigem Brustkrebs betroffen ist, wobei die Erkrankung im Alter von 40 Jahren oder früher aufgetreten ist
  • eine Frau der Familie von Eierstockkrebs betroffen ist, wobei die Erkrankung im Alter von 40 Jahren oder früher aufgetreten ist
  • ein männlicher Verwandter von Brustkrebs betroffen ist

Unsere speziell geschulten und zertifizierten medizinisch-technischen Assistentinnen bereiten Sie einfühlsam auf die Untersuchung vor und erklären Ihnen jeden Schritt. Um eine gute Bildqualität trotz niedriger Strahlendosis zu erreichen, wird Ihre Brust für die Untersuchung kurzzeitig komprimiert. Dies kann etwas unangenehm sein, ist jedoch völlig ungefährlich und nur von kurzer Dauer. Wenn möglich sollte die Untersuchung kurz nach der Regelblutung erfolgen, da die Brust dann weniger druckempfindlich ist.

Von jeder Brust werden zwei Aufnahmen erstellt, die im Anschluss an die Untersuchung von unseren Experten ausgewertet werden. Das Untersuchungsergebnis wird mit Ihnen im anschließenden Arztgespräch ausführlich besprochen und Ihre Fragen beantwortet. Nach der Erstellung der Bilder untersucht Sie eine(r) unserer ärztlichen Experten / Expertinnen. Anschließend bespricht er / sie mit Ihnen das Ergebnis und klärt Ihre persönlichen Fragen. Oft ist eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung, in Einzelfällen auch eine Kernspintomographie der Brust sinnvoll.

Eine spezielle Vorbereitung ist für die Untersuchung nicht notwendig. Falls Sie noch einen regelmäßigen Zyklus haben, sollte der Untersuchungstermin möglichst kurz nach der Regelblutung gelegt werden, da die Brust dann weniger druckempfindlich ist. Wenn bereits Voraufnahmen oder Vorbefunde vorliegen, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit. Falls Sie spezielle Fragen haben, notieren Sie sich diese gerne vorab. So können wir bestmöglich auf Ihre individuelle Situation eingehen.

Terminvergabe und Kontakt

Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen – vor und nach Untersuchung.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung: per Telefon, über die Online-Terminvereinbarung oder für Fragen über unser Kontaktformular.

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Zentrale Terminvergabe und Auskunft
089 . 550 596 0